Anerkennung und Unterstützung für die Schulform Realschule
Auf dem 22. Bundesrealschultag am 23.04.2010 in Essen heißt Schulministerin Barbara Sommer 117 Delegierte aus 13 Landesverbänden in NRW herzlich willkommen.
| v. l.: B. Balbach (Vors. lehrer nrw) und B. Sommer (Ministerin MSW) |
In ihrem Grußwort an die Mitglieder der Bundesdelegiertenversammlung betont sie: „Die Realschule ist eine der tragenden Säulen unseres Bildungssystems. Sie bildet in diesem Sinne die Mitte, da sie eine Schulform ist, die sowohl auf eine Berufs- als auch eine Studienqualifizierung vorbereitet. Wer dieses Erfolgsmodell Realschule abschaffen will, verbaut Bildungschancen junger Menschen und missachtet den Elternwillen.“
Die gute Arbeit der 559 öffentlichen und privaten Realschulen in Nordrhein-Westfalen zeigen die aktuellen Daten:
Die Übergangsquote von der Grundschule zur Realschule ist zum Schuljahr 2009/10 im Vergleich zum Vorjahr von 28,4 auf 28,7 Prozent gestiegen.
Auch die Übergangsquote von der Realschule in die gymnasiale Oberstufe ist gestiegen: Wechselten im Schuljahr 2000/01 nur 21,2 Prozent der Realschüler nach der 10. Klasse in die gymnasiale Oberstufe, so sind es heute 33,4 Prozent, also ein Drittel.
Bundesrealschultag stärkt Schulform Realschule
Vom 22. bis 24. April 2010 findet in Essen der 22. Bundesrealschultag statt. Hierzu treffen sich über 250 Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland, um u. a. über Themen bzgl. der bewährten Schulform Realschule zu beraten und zu entscheiden.
Im Zentrum des 22. Bundesrealschultages in der Philharmonie in Essen steht der Festakt am 23.04. von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Die Begrüßung zum Festakt übernimmt die Vorsitzende von "lehrer nrw", Brigitte Balbach.
Grußworte sprechen Essens 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek und Prof. Dr. Albert Ziegler von der Universität Ulm.
Die Festrede hält der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Vorsitzender der Kultusministerkonferenz.
Die bereits in der Zeitschrift "Realschule in Deutschland" veröffentlichten Grußworte
Der Realschullehrerverband NRW hat beim renommierten Meinungsforschungsinstitut dimap eine Meinungsumfrage zur Arbeit und zum Stellenwert der Realschulen in Auftrag gegeben. Die repräsentative Umfrage lieferte Ergebnisse, die für den weiteren Kampf für die Realschulen Mut machen.
56 Prozent der Befragten bescheinigen den rund 550 Realschulen im Land eine gute bis sehr gute Arbeit. Dies zeigt die hohe Akzeptanz, die diese erfolgreiche Schulform auf breiter Basis genießt. Dabei schätzen die Bürger in NRW vor allem die profilbedingte Vielseitigkeit der Realschule. Zum einen halten 31 Prozent die Realschule im Vergleich mit den anderen Schulformen für diejenige, die am besten auf eine praktische berufliche Tätigkeit vorbereitet. Zum anderen schätzen die Menschen die Realschule als ideales Sprungbrett für höhere Bildungsabschlüsse.
![]() |
|
| v. l.: Alexander Rometsch-Steinmann (dimap consult), Brigitte Balbach ("lehrer nrw"), Detlev Hüwel (Rheinische Post) |
Ihr Bekenntnis zur bewährten Schulform Realschule, das münsterländische CDU-Landtagsabgeordnete am 17.08.2009 in eindrucksvoller Geschlossenheit abgegeben haben, spiegelt sich in den drei anhängenen Presseartikeln wider.
![]() |
![]() |
| Die Glocke vom 18.08.2009 | WN vom 18.08.2009 |
| WN-Ahlener Zeitung vom 18.08.2009 | ![]() |
stellen Helmut Stahl und Bernhard Recker für die Landtagsfraktion der CDU am 06.07.2009 in der gemeinsam mit dem Realschullehrerverband durchgeführten Pressekonferenz fest.
"Realschulen leisten eine hervorragende Arbeit. Sie bieten eine begabungsgerechte individuelle Förderung an und sorgen so dafür, dass fast alle Schülerinnen und Schüler die Realschule mit Abschluss und Erfolg beenden." Das erklären der Vorsitzende der CDU Landtagsfraktion, Helmut Stahl, und der stellvertretende Vorsitzende der CDU im Düsseldorfer Landtag, Bernhard Recker, auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit der Vorsitzenden des nordrhein-westfälischen Realschullehrerverbandes, Brigitte Balbach.
Stahl macht Anliegen der Realschulen zur Chefsache
Die rund 550
Realschulen in NRW leisten seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit.
Weil
sie gut funktionieren, stehen sie aber kaum im Fokus der
Öffentlichkeit. Doch nun droht diese anerkannte Schulform Opfer ihres
eigenen Erfolgs zu werden: In immer mehr Bundesländern wird die
Realschule als „Ausputzer“ missbraucht, um das schlechte Image der
Hauptschulen aufzupolieren. Dass dies auf Kosten der Qualität gehen
muss, weil Hauptschüler völlig andere Förderungen benötigen, wird dabei
übersehen oder billigend in Kauf genommen.
"Die Realschule war und ist die Schule des sozialen Ausgleichs und
des sozialen Aufstiegs....", wie Prof. Dr. Peter J. Brenner in seinem
Vortrag im Rahmen des Ersten Realschultags des Ministeriums für Schule
und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen am 25.04.2009 in
Dortmund belegt.
JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL